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| Wandern in Gerlos: Die ideale Wanderarena! |
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Die Gerloser Wanderarena könnte locker auch als "Tal der Täler" bezeichnet werden. Denn von dem erholsamen Gerlostal spreizen sich noch fünf weitere Seitentäler; echte Trümpfe für aktive Urlauber - für den gemütlich ausschreitenden Wanderer ebenso wie für den ambitionierten Tourengeher. Der allemal lohnende Tagesausflug in eines dieser "Seitental-Schmankerl" des Ferienortes Gerlos wird natürlich Schritt auf Tritt begleitet von glasklaren, leise murmelnden Bächen, die vor allem an sehr warmen Tagen immer zur Erfrischung einladen. Und: Durch alle fünf Täler ziehen sich höchst abwechslungsreiche Routen. Zunächst durchwegs ziemlich sanft, werden die Wege und Steige später dann zunehmend herausfordernder, um an ihrem Ende teilweise sogar alpine Erfahrung zu erfordern. |
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| Das Schwarzachtal |
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Sozusagen zum Akklimatisieren empfiehlt sich das Schwarzachtal. Von der Unterkunft spaziert man in praktisch ebenem Gelände Richtung Gerlos Gmünd, vorbei am Stausee und von dort weiter zum Gasthof Kühle Rast. Hier geht´s durch einen schmalen Waldgürtel und dann endlich - aber langsam - bergauf: Etwa eine Stunde lang wird in den engen, romantischen Tal an der Schwarzach entlang gewandert - dann winkt auf der fast 1.400 m hochgelegenen Jausenstation Schwarzachalm der verdiente Afpelstrudel! Weniger geübte könne ab hier über den Wanderweg Nr. 8 noch bis zur Oberen Schwarzachalm gehen, während Trittfeste auf dem Wandersteig weiter ins Tal hinein marschieren. Und für wirklich bergerfahrene Urlauber bietet sich sogar noch der Aufstieg über einen Bergpfad zur 2.475 m hohen Schwarzachscharte an. |
| Das Wimmertal |
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Ebenfalls eher gemütlich präsentiert sich das Wimmertal. Auch hier folgt man auf dem Waldweg den Gerlosbach bis nach Gerlos-Gmünd. Auf der Höhe des Gasthof Kröller steigt der Weg kurz etwas steiler an. Mit leichten Schritten, vorbei an der Eggehtenalm, ist nach etwa einer halben Stunde Gehzeit auf dem Wanderweg Nr. 6 die Jausenstation Wimmertalalm erreicht. Über Grundlochalm, Jagd- und Grundhütte können sich ab hier sogar weniger Erfahrene noch bis auf etwa 1760 m Höhe vorwagen. Danach beginnt der schwarzmarkierte Bergpfad Nr. 6 auf dem Geübte bis zur über 2.500 m hohen Wimmerscharte aufsteigen. |
| Das Schönachtal |
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Beim Gasthof Oberwirt beginnt der flach ansteigende Wanderweg Nr. 5 ins Schönachtal. Nach kurzem Verweilen an der Stinkmoosalm, wo sich ein wunderschöner Blick auf den Talhintergrund bietet, ist in etwa einer Stunde die Jausenstation Lackenalm (1,400 m hoch) erreicht. Und wer zwar kein Alpinist, aber doch recht gut bei Fuß, und mit entsprechendem Schuhwerk ausgerüstet ist, kann auf den hier beginnenden Wandersteig - vorbei an Iss- und Pasteinalm - bis auf gut 2.000 m Höhe wandern. Dort belohnt dann ein prachtvoller Blick auf den mächtigen Gletscher Schönachkees. |
| Das Krummbachtal |
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Die leichte Wanderung in den "Daumen" der fünf Seitentäler, das Krummbachtal, könnte auch die "Jausentour" genannt werden. Denn insgesamt gleich drei bewirtschaftete Hütten, das Ziel Krummbachrast eingeschlossen, warten entlang des Weges Nr. 2 auf den Aktivurlauber. Vom Parkplatz der Isskogelbahn ausgehend führt uns der Weg am Almstüberl vorbei bis zur Abzweigung Hansi´s Sunnalm - einer urigen Berghütte. Weiter, zunächst am Bach entlang, erreichen wir die Jausenstation "Krummbachrast", von wo aus konditionsstarke Wanderer über die Nöckentalalm zur Bergstation "Isskogel" aufsteigen können. |
| Das Wildgerlostal |
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Eine schöne beschauliche Tour (3 Stunden) ist auch die Seerundwanderung rund um das Gerloser Wassersport-Zentrum Durlaßboden. Beginnend am Restaurant auf der Dammkrone dem Seestüberl geht es am linken Seeufer entlang bis zum Eingang des Wildgerlostals. Hier wechselt man dann auf einen asphaltierten Fahrweg bis zum Alpengasthof Finkau. Von hier kann man an der Leitenkammerklamm vorbei zur malerisch gelegenen Zittauer Hütte (2.329 m) am Wildgerlossee aufsteigen. Oder man genießt eine Jause im Gasthof Finkau - mit imposantem Blick auf die bis 3.300 m hohen Gipfel der Reichenspitzgruppe - und spaziert dann am Seeufer entlang über die Jausenstation Bärschlagalm wieder zurück zur Dammkrone zum Seestüberl. Am Fuße der Dammkrone befindet sich der Parkplatz oder man überquert die Hauptstraße und folgt dem Weg durchs Innertal zurück nach Gerlos. |
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